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Rudower Magazin, Dez 05 / Jan 06
Schwimm-Europameisterschaften in Triest - Zwei Medaillen und ein Rekord
Großer Erfolg für Dorothea Brandt vom "Olympia-Team Peking 2008" Von den Europameisterschaften in Triest/Italien (8.-11.12.2005) kehrte die 21-jährige von der Schwimm-Gemeinschaft Neukölln mit zwei Medaillen zurück. Die deutsche Meisterin wurde mit der 4x50m Lagen-Staffel Vize-Europameisterin in neuer deutscher Rekordzeit. Zwar unterbot die Staffel sogar den bestehenden Weltrekord, doch waren die Holländerinnen leider einen Tick schneller.
So blieb den deutschen Mädchen immerhin die nationale Bestmarke. Mit der 4x50m Freistil-Staffel erkämpfte sie sich eine Bronze-Medaille und damit einen weiteren Platz auf dem Siegertreppchen. Über 50m Freistil im Einzelwettbewerb belegte sie den siebten Platz. Damit endete für Dorothea ein hartes Wochenende. Denn zusammen mit den Vorläufen musste sie sieben Mal ins Becken springen.
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Dorothea Brandt kehrte von den Europameisterschaften mit zwei Medaillen zurück. |
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Mit diesen Ergebnissen ist sie auf einem guten Weg für die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Das wäre nach 2004 in Athen bereits ihre zweite olympische Teilnahme. Dort war sie über ihre Lieblingsstrecke die 50m Freistil ins Halbfinale eingezogen und hatte ihre Kontrahentin und deutsche Rekordhalterin Sandra Völker zum ersten Mal schlagen können.
Dorothea kam vor zwei Jahren aus Hamburg nach Berlin, um die guten Trainingsbedingungen nutzen zu können. Sie studiert wie ihre Team-Kollegin Britta Steffen an der TFH Berlin Wirtschaftsingenieurswesen. Dorothea ist eine fröhliche Sportlerin, die von sich überzeugt und hoch konzentriert in ihre Rennen geht. Bisher war sie zweimal Deutsche Meisterin und schwamm zwei Deutsche Altersklassenrekorde. |
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BSV Infos, Dezember 2005
BSV Asse - Oliver Wenzel (SG Neukölln)
Der von Norbert Warnatzsch betreute Student der Sportwissenschaften gehört seit einiger Zeit zur deutschen Spitzenklasse vor allem auf den kurzen Schmetterlings- und der kurzen Lagenstrecke. Sein internationales Debüt gab der mit den Gerademaßen von 1,99 m und 98 kg ausgestattete Neuköllner bei der Kurzbahn-EM 2003. Seine erste internationale Medaille folgte dann bei der Kurzbahn-EM 2004: Bronze über 50m Schmetterling und 100m Lagen. |
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Berliner Abendblatt, 21.12.2006
Große Schwimmerfolge - Zwei Medaillen für Dorothea Brandt
Neukölln. Dorothea Brandt ist eine von sieben Sportlerinnen des „Olympia-Team Peking 2008“ der Schwimm-Gemeinschaft Neukölln. Sie nahm vom 8. bis 11. Dezember an den Europameisterschaften in Triest in Italien teil.
Sie kehrte mit zwei Medaillen zurück. Die deutsche Meisterin wurde mit der 4x50-Meter-Staffel Vize-Europameisterin in neuer deutscher Rekordzeit. Zwar unterbot die Staffel sogar den bestehenden Weltrekord, doch die Holländerinnen waren einen Tick schneller. So blieb den deutschen Mädchen immerhin die nationale Bestmarke.
Mit der 4x50-Meter-Freistil-Staffel erkämpfte sich Dorothea Brandt zudem eine Bronze-Medaille und damit einen weiteren Platz auf dem Siegertreppchen. |

Dorothea Brandt von der Schwimm-Gemeinschaft Neukölln. |
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Über 50 Meter Freistil im Einzelwettbewerb belegte sie den siebten Platz. Damit endete für Dorothea Brandt ein hartes Wochenende, denn zusammen mit den Vorläufen musste sie sieben Mal ins Becken springen.
Mit diesen Ergebnissen ist die Schwimmerin auf einem guten Weg für die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Nach 2004 in Athen wäre das bereits ihre zweite olympische Teilnahme. Dort war sie über ihre Lieblingsstrecke 50 Meter Freistil ins Halbfinale eingezogen und hatte ihre Kontrahentin und deutsche Rekordhalterin Sandra Völker zum ersten Mal schlagen können.
Dorothea Brandt kam vor zwei Jahren von Hamburg nach Berlin.Sie studiert an der Technischen Fachhochschule Berlin Wirtschaftsingenieurswesen. Sie war zweimal deutsche Meisterin und schwamm drei deutsche Rekorde. |
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Berliner Morgenpost, 18.12.2005
Bei den deutschenWasserfreunde mit leichtem 15:4 gegen Neukölln
Spandau 04 hat seine Spitzenposition in der Wasserball-Bundesliga ausgebaut. Im Lokalderby gegen die SG Neukölln gewann der Rekordmeister nach verhaltener erster Halbzeit noch überlegen mit 15:4 (1:0, 1:0, 7:2, 6:2). Die erfolgreichsten Schützen für Spandau waren Marc Politze, Marko Savic und Jens Pohlmann mit je drei Toren. Außerdem hatte Torhüter Alexander Tchigir einen starken Tag erwischt. Für Neukölln trafen Sascha Pacyna (2) und die Ex-Spandauer René Grotzky und Carsten Richter (je 1). Die SGN bleibt damit in der Geschichte der Vergleiche beider Vereine ohne Punktgewinn. |
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Berliner Zeitung, 28.11.2005
Fahrland holt Titel
Bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften gab es zwei Titel für die Berliner Aktiven. Ernest Fahrland (Schwimmclub Berlin) siegte über 200 Meter Rücken in guten 1:55,36 Minuten, und über 50 Meter Freistil setzte sich Dorothea Brandt (SG Neukölln Berlin) in 25,09 Sekunden durch. Silbermedaillen gab es für die Berliner Jenny Lahl (50 m Rücken), Franziska Skrubel (50 m Schmetterling), Oliver Wenzel (100 m Lagen) sowie Johannes Dietrich (50 m und 100 m Schmetterling). Im 23-köpfigen Kader für die Kurzbahn-EM (8.-11. Dezember in Triest) befindet sich neben Dorothea Brandt auch Johannes Dietrich (SC Berlin). |
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Rudow-Live, Dezember 2005
Deutsche Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen in Goslar
Spannung bis zur letzten Sekunde Für die Herren der 1. Bundesliga-Mannschaft der SG Neukölln hieß es zu Beginn des zweiten Wettkampftages 200 Punkte Rückstand zum Zweitplatzierten Sindelfingen. Bei jedem Rennen fiel der Blick auf den Schwimmer aus Sindelfingen. Prima, wunderbar, phantastisch, immer wieder schwammen sie schneller als die |
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Rafed El-Masri mit neuer Bestzeit über 50m Freistil
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anderen. Dann aber ein Rennen mit großen Verlusten. In der Mitte des Tages lag die SG Neukölln trotz der guten Leistungen sogar 300 Punkte zurück. Nun wurden noch mal alle Reserven aktiviert. Oliver Wenzel vom „Olympia-Team Peking 2008“ warf sich unterstützt von den Nachwuchssportlern voll ins Zeug. Mit seinen 50m Rücken brachte er die Neuköllner kurz vor Ende der Wettkämpfe erstmals auf den zweiten Platz hervor. Nun bekamen die letzten Sportler die Anweisung: “Ihr müsst um euer Leben Schwimmen!“ Das taten sie mit Bravour! 2. Platz, Deutscher Vizemeister, etwas von dem die SG Neukölln in diesem Jahr nur träumen konnte, da die Mannschaft stark verjüngt angetreten ist.
Auch die Frauen-Mannschaft konnte mit einem fünften Platz zufrieden sein. Angeführt von Britta Steffen, Dorothea Brandt und Stephanie Backhaus ebenfalls Mitglieder des „Olympia-Team Peking 2008“ konnten sie sich mit 300 Punkte Rückstand an den Drittplatzierten herankämpfen.
Herausragend waren die Deutschen Altersklassenrekorde von Isabelle Tschirch (13 Jahre) über 100m Lagen und Robin Backhaus (16 Jahre) über 400m Freistil. |
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RBB, 12.11.2005
SG Neukölln mit Rekordsieg
Die Erstliga-Wasserballer der SG Neukölln haben sich am Samstag eindrucksvoll für den Fehlstart in die Bundesliga am vergangenen Wochenende rehabilitiert.
Eine Woche nach dem 4:13 bei Bayer Uerdingen gewannen die Berliner ihre Heimpremiere vor rund 200 Zuschauern in der Schöneberger Schwimmhalle gegen Blau-Weiß Bochum überlegen mit 26:6 (5:1, 8:1, 5:2, 8:2). Beim höchsten Erstliga-Sieg der Neuköllner Vereinsgeschichte erzielten neun der elf eingesetzten SGN-Spieler Tore.
Am erfolgreichsten waren Center Carsten Richter mit sieben und André Schobye mit sechs Treffern. Für die weiteren Tore des noch ohne die beiden Neuzugänge Julian Fleck (Bundeswehr) und Marcel Jünemann (verletzt) antretenden Gastgebers sorgten Sascha Pacyna (4), Fatih Enginar (3), Deniz Pasaoglu (2), Rene Grotzky, Veit Hoffmann, Benny Wünschmann und Matthias Apostel (je 1). |
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Kinderkanal, ReläXX, 05.11.2006, 17:45
ReläXX ist das Trend- und Freizeitmagazin im Kinderkanal von ARD/ZDF. ReläXX kommt mit Marc Langebeck aus der bewährten stressfreien Zone. Neben Fänn-Kursen, Äxxclusiv-Beiträgen zeigt auch M.C. Matzke regelmäßig, wohin der Trend geht.
Das heutige Thema heißt Rhythmen. Es geht um Lebens-, Musik- und Tanzrhythmen aus dem Alltag von Kindern. Der Schwimmer Robin Backhaus ist hier mit seinem streng durchgeplanten Tagesablauf eines Leistungssportlers ein Beispiel für Lebensrhythmen.
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Rudow-Live, November 2005
"Olympia-Team Peking 2008" - SG Neukölln - Britta Steffen
Britta Steffen, am 16. November 1983 in Schwedt geboren, ist die erfolgreichste Sportlerin aus dem "Olympia-Team Peking 2008". Zweimal schon nahm sie an Olympischen Spielen teil: 2000 in Sydney und 2004 in Athen. Da sie dort jeweils „nur“ in den Staffel-Vorläufen schwamm, ist die 21jährige nun hochmotiviert, für Olympia 2008 in Peking einen Einzelstart zu erkämpfen. Trotz Vorlaufstart hat Britta dennoch eine bronzene Olympia-Medaille von Sydney zu Hause, da die 4x200m Freistil-Staffel im Finale Dritte wurde und alle Vorlaufschwimmer auch eine Medaille bekommen.
Im Jahr 2002 wechselte die 22jährige vom Olympiastützpunkt Potsdam zur Schwimm-Gemeinschaft Neukölln Berlin. |
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Nach ihrem Abitur an der Werner-Seelenbinder-Sportschule in Hohenschönhausen begann sie an der TFH Berlin ihr Studium für den Abschluss im Wirtschaftsingenieurswesen.
In der vorolympischen Saison sorgte die achtfache Jugend-Europameisterin für Schlagzeilen, als sie ihre Teamkollegin Franziska van Almsick zweimal bei wichtigen Wettkämpfen schlagen konnte. Daraus entstanden ihre Bestzeiten, die nun über 100m Freistil bei 55,05 Sekunden und über 200m Freistil bei 1:59,23 Minuten liegen.
Britta legte für die Saison 2004/2005 eine Pause ein, um mal abzuschalten und sich auf die Belastungen des Studiums zu konzentrieren. Es gibt zahlreiche Beispiele, dass nach jahrelangem Training Pausen von einem Jahr nicht schaden müssen, sondern sogar von Nutzen sind. Inzwischen ist Britta aber wieder im Training, denn auch sie weiß, für schnelles Schwimmen muss etwas getan werden. |
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Rudower Panorama, Sept. 2005
Erste Sponsoren für das "Olympia-Team Peking 2008"
Rund zwei Monate nach der Präsentation konnten die ersten Sponsoren für das „Olympia-Team Peking 2008" begeistert werden. Freuen wir uns auf eine langfristige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den neuen Partnern. Für den Neuköllner Schwimmsport engagieren sich nun die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892, der |
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Sicherheitsspezialist MSA Auer, das TUI ReiseCenter in Alt-Rudow, der Energieversorger Hans Engelke Energie sowie die Leffers-Sportstiftung. Das sind erste Erfolge, von denen sich der eine oder andere anstecken lassen darf.
Bei den Schwimm-Weltmeisterschaften (17.-31.7.2005) in Montréal / Kanada haben das "Olympia-Team Peking 2008" Oliver Wenzel, Rafed El-Masri und Stephanie Backhaus vertreten. Oliver konnte seinen Leistungssprung von den Deutschen Meisterschaften im Mai über 50m Schmetterling bestätigen und wurde mit 23,93 Sekunden Neunter. Damit war er schneller als der deutsche Rekordhalter Thomas Rupprath. Leider hat Oliver das Finale um 8 Hunderstel Sekunden verpasst, die Leistungsbestätigung bei seinen ersten Weltmeisterschaften ist dennoch ein Erfolg. Rafed erfüllte über 50m Freistil nicht seinen Traum vom Deutschen Rekord. Die 18jährige Stephanie wurde als Kandidatin für den Vorlauf der 4 x 200m Freistil-Staffel nominiert. Das interne Ausschwimmen vor Ort verlor sie nur knapp, so dass sie in der Staffel nicht schwimmen konnte. Allein die Nominierung zu den Weltmeisterschaften war nicht ohne weiteres vorauszusehen und daher ein toller Erfolg.
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Rudow-Live, September 2005
Erste Sponsoren für das "Olympia-Team Peking 2008"
Rund zwei Monate nach der Präsentation konnten die ersten Sponsoren für das „Olympia-Team Peking 2008" begeistert werden. Freuen wir uns auf eine langfristige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den neuen Partnern. Für den Neuköllner Schwimmsport engagieren sich nun die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892, der Sicherheitsspezialist MSA Auer, das TUI ReiseCenter in Alt-Rudow, der Energieversorger Hans Engelke Energie sowie die Leffers-Sportstiftung.
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Das sind erste Erfolge, von denen sich der eine oder andere anstecken lassen darf.
Bei den Schwimm-Weltmeisterschaften (17.-31.7.2005) in Montréal / Kanada haben das "Olympia-Team Peking 2008" Oliver Wenzel und Rafed El-Masri vertreten. Oliver konnte seinen Leistungssprung von den Deutschen Meisterschaften im Mai über 50m Schmetterling bestätigen und wurde mit 23,93 Sekunden Neunter. Damit war er schneller als der deutsche Rekordhalter Thomas Rupprath. Leider hat Oliver das Finale um 8 Hunderstel Sekunden verpasst, die Leistungsbestätigung bei seinen ersten Weltmeisterschaften ist dennoch ein Erfolg. Rafed erzielte mit 23,07 Sekunden über 50m Freistil einen 31. Rang und konnte seinen Traum vom Deutschen Rekord nicht erfüllen.
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Neukölln-News, August 2005
Erste Sponsoren für das "Olympia-Team Peking 2008"
Rund zwei Monate nach der Präsentation konnten die ersten Sponsoren für das „Olympia-Team Peking 2008" begeistert werden. Freuen wir uns auf eine langfristige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den neuen Partnern. Für den Neuköllner Schwimmsport engagieren sich nun die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892, der Sicherheitsspezialist MSA Auer, das TUI ReiseCenter in Alt-Rudow, der Energieversorger Hans Engelke Energie sowie die Leffers-Sportstiftung.Das sind erste Erfolge, von denen sich der eine oder andere anstecken lassen darf.
Bei den Schwimm-Weltmeisterschaften (17.-31.7.2005) in Montréal / Kanada haben das "Olympia-Team Peking 2008" Oliver Wenzel und Rafed El-Masri vertreten. Oliver konnte seinen Leistungssprung von den Deutschen Meisterschaften im Mai über 50m Schmetterling bestätigen und wurde mit 23,93 Sekunden Neunter. Damit war er schneller als der deutsche Rekordhalter Thomas Rupprath. Leider hat Oliver das Finale um 8 Hunderstel Sekunden verpasst, die Leistungsbestätigung bei seinen ersten Weltmeisterschaften ist dennoch ein Erfolg. Rafed erzielte mit 23,07 Sekunden über 50m Freistil einen 31. Rang und konnte seinen Traum vom Deutschen Rekord nicht erfüllen. |
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Eurosport, 29.07.2005
Aus für deutschen Meister
Über 50 Meter Freistil schied der deutsche Meister Rafed El-Masri nach 23,07 Sekunden als 31. aus. Der Berliner schwimmt international für Syrien. Bester unter 117 Startern war der Pole Bartosz Kizierowski (22,08).
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Focus-online, 25.07.2005
Weltrekord durch Schoemann - Rupprath gescheitert
Roland Schoeman (Südafrika) war bei der Schwimm-WM in Montreal für den ersten Paukenschlag verantwortlich - Thomas Rupprath dagegen für die erste große Enttäuschung aus deutscher Sicht. Schoeman steigerte im Halbfinale über 50m Schmetterling den 16 Monate alten Weltrekord des US-Amerikaners Ian Crocker um 29 Hundertstel Sekunden auf 23,01 Sekunden.
Das deutsche Sprint-Ass Rupprath aus Hannover verpasste dagegen überraschend den Sprung ins Finale. Der 28-Jährige belegte mit 24,04 Sekunden nur Platz 12. Der zweite DSV-Starter Oliver Wenzel (Neukölln) schied als Neunter in 23,93 ebenfalls im Halbfinale aus.
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B.Z., 24.07.2005
Franzi am Rand im Mittelpunkt
Montreal - Montag (25.07.) um 16.05 Uhr ist Franziska van Almsick (27) wieder in der ersten Reihe: Berlins Goldfisch taucht bei der Schwimm-WM in Montreal erstmals nicht ins Becken, sondern steht am Beckenrand im Mittelpunkt! ... |
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Eine andere Berlinerin tritt bei der WM ein ganz schweres Erbe an. Stephanie Backhaus (18) aus Lichtenrade schwimmt in der Staffel die 200 m Freistil - Franzis Lieblingsstrecke. Ihr Ziel: "Ich will ins Finale!"
Die flachsblonde "Backi" will aber gar keine neue Franzi (mit der sie oft bei Wettkämpfen das Hotelzimmer teilte) sein: "Ich habe viel von ihr gelernt, aber jeder Mensch ist ja anders. Um den Star-Rummel habe ich sie nie beneidet." |
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| St. Backhaus / Foto: Harald Thierlein |
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| Bei den Männern ist der Neuköllner Oliver Wenzel (24) nicht zu übersehen: Mit 1,99 m ist er der längste im Team. Oliver schaffte bei der Kurzbahn-EM vor gut einem |
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halben Jahr das Kunststück, innerhalb von einer Stunde Bronze über 100 m Lagen und 50 m Schmetterling zu holen.
Wenzels Vereinskollege Rafed El-Masri (22) übertrifft bei 1,93 m Länge dessen Schuhgröße 49 sogar noch um eine Nummer. Deutschlands Schnellster über 50 m Freistil (22,37 Sekunden) startet - noch - für Syrien. Er träumt vom "perfekten Sprint. Dafür hätte ich am liebsten Schwimmhäute..." |
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| Rafed El-Masri / Foto: Harald Thierlein |
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Berliner Kurier, 18.07.2005
"Mir fehlen nur Schwimmhäute"
Berlins Rafed El-Masri träumt in Montreal vom perfekten Sprint
Matthias Fritzsche - Seit gestern läuft sie, die Schwimm-WM. Doch erst sind die Langstreckler, Springer, Synchronschwimmer und Wasserballer dran. Die Schwimmer starten kommenden Sonntag.
Einer von ihnen ist Rafed El-Masri. 1,93m groß, 88 Kilo schwer - ein Modelathlet auf großem Fuß. Schuhgröße 50 trägt der 22-Jährige. Und diese Latschen machen den Syrer mit deutschem Pass zu Deutschlands schnellstem Schwimmer.
Bei den Meisterschaften Ende Mai in Berlin holte sich der Student von der SG Neukölln den Titel über 50m Freistil in 22,37 Sekunden. Schneller war in Deutschland bisher nur Nils Rudolph 1991 beim Deutschen Rekord (22,33).
Meister-Gold soll nur der vorläufige Höhepunkt einer großen Karriere sein. Als Fünfkämpfer begann der im Harz geborene Sohn syrischer eltern mit dem Sport, entschied sich nach dem Umzug nach Berlin vor sechs Jahren für das Schwimmen. "Die wege in Berlin sind weit. Da habe ich mich für das beste entschieden, was ich konnte", erzählt Rafed und lernte bei Erfolgscoach Norbert Warnatzsch das Sprinten.
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Rafed El-Masri lebt auf großem Fuß, trägt Schuhgröße 50. Probleme beim "Latschenkauf" hat er nicht. Meistens werden sie bestellt.; F: Fritzsche |
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"50m Freistil - das ist die Suche nach dem absolut Schnellsten. Da muss man nicht überlegen. Nur voll powern, alles geben. Am Ende einfach völlig fertig sein wollen. Das macht einfach Spaß", schwärmt El-Masri über die Sprintstrecke und träumt vom perfekten Rennen. "Es siegt der, der die wenigsten Fehler macht", erklärt Rafed. "Wasserlage, Armzuglänge, Kopf zu hoch - Kleinigkeiten entscheiden." In jedem Training ackert er gegen die Fehler. Bis zu sechs Stunden am Tag. Oft wünscht er sich Schwimmhäute. Für das perfekte Rennen.
Bei der WM in Montreal jagt er wieder seinen Traum. Als einer von fünf Berlinern. Aber unter syrischer Flagge. Noch startet er für das Heimatland seiner Eltern. Im Oktober könnte sich das ändern. Aber entschieden ist sein Start für Deutschland noch nicht.
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B.Z., 16.07.2005
19 Berliner jagen Medaillen in Montreal
Oliver Ohmann - Am Sonntag startet in Montreal die Schwimm-WM (bis 31. Juli). Am Freitag reisten 87 deutsche Athleten nach Kanada, darunter auch 19 Berliner. Bevor es bei den Beckenschwimmern ab 24. Juli spannend wird, tauchen zunächst die Wasserballer, Turmspringer und Langstreckler ins Becken. ... Ex-Franzi-Coach Norbert Warnatzsch fährt mit einem jungen Team nach Kanada. Warnatzsch zur BZ am Sonntag: "Im Jahr eins nach van Almsick müssen wir neu anfangen, uns neu orientieren. Ich erwarte keine Medaillenschwemme, unser Fernziel bleibt Olympia 2008." Als WM-Neulinge starten die Berliner Stephanie Backhaus, Oliver Wenzel und Sophie Dietrich. Gold-Chancen hat dagegen 50 m-Rücken-Weltrekordlerin Janine Pietsch. Bei den Herren jagt Rücken-Spezialist Stev Theloke Edelmetall.
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Berliner Kurier, 12.07.2005
Robin Backhaus krault allen davon
Neuköllner Talent gewinnt in Lignano zwei Goldmedaillen
Lignano - Endlich mal wieder ein Erfolg für ein Schwimm-Talent aus Berlin in internationalem Wasser. Beim Europäischen Olympischen Jugendfestival kraulte Robin Backhaus (SG Neukölln/Foto) zwei Goldmedaillen raus in der Freistil-Staffel und über 400 m (4:01,24 min). Fast hätte es für Robin, den die KURIER-Leser bei der Umfrage nach Berlins Jugendsportlern des Jahres 2003 auf Platz zwei gewählt hatten, noch Bronze gegeben. Doch da schrammte der 16-Jährige über 1500 m um ganze 56 Hundertstel vorbei.
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Berliner Morgenpost, 12.07.2005
Berlins kleiner Olympiasieger
Robin Backhaus (16) zählt zu den größten deutschen Schwimm-Hoffnungen - Zwei Goldmedaillen beim European Youth Olympic Festival in Italien
Michael Färber - Schuld ist eigentlich die Schwester. "Alles, was sie gemacht hat, habe ich auch gemacht", sagt Robin Backhaus. Damals, vor zehn Jahren, war der Berliner ein sechsjähriger Junge, der seiner zwei Jahre älteren Schwester Stephanie nacheifern wollte. Sie nimmt ab Sonntag an der Schwimm-WM in Montreal teil. Er zählt inzwischen zu den größten deutschen Hoffnungen.
Eine Hoffnung, die schon jetzt die Erwartungen erfüllt. "Es läuft", sagt der 16jährige von der SG Neukölln ganz lapidar. In Zahlen bedeuten die beiden Worte nichts anderes als elf Titel bei deutschen Jahrgangs-Meisterschaften, insgesamt 16 Altersklassenrekorde und zwei Goldmedaillen beim European Youth Olympic Festival vergangene Woche in Lignano/Italien. Erst mit der 4 x 100-m-Freistil-Staffel (3:30,22 Minuten), anschließend im Alleingang über 400 m Freistil (4:01,24). Der Berliner trumpfte bei dieser inoffiziellen EM der 15- und 16jährigen groß auf. Titelkämpfe, die wegen zehn weiterer Sportarten (z. B. Leichtathletik, Radsport, Judo, Basketball) durchaus als kleine Olympische Spiele bezeichnet werden können. "Da zu gewinnen, war einfach nur geil", genießt er den Saisonhöhepunkt immer noch.
Robin Backhaus schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle. "Weil er fleißig ist und tut, was ihm sein Trainer (Frank Weib, d. Red.) sagt", erklärt Mutter Renate. Die stellvertretende Präsidentin der SGN ist stolz auf ihren Sohn. Verständlich, nachdem er "so tolle Zeiten geschwommen ist". Zeit zum Training (zehnmal zwei Stunden in der Woche) hat er als Schüler der sportbetonten Werner-Seelenbinder-Schule genug: "Das ist einfach klasse, zumal ich beim Schwimmen auch all meine Freunde habe."
Der Berliner steht trotz des Höhenfluges mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Nur einmal drohte er abzuheben. "Das war mit acht, neun Jahren", sagt seine Mutter, die ihn jedoch schnell an etwas erinnerte: "Erfolg ist schön und gut, aber was nützt er, wenn einen die Freunde dann nicht mehr leiden können?" Der Anflug von Star-Allüren war gestoppt.
Inzwischen hat Robin Backhaus seinen Blick klar auf das Wesentliche gerichtet. Die Olympischen Spiele 2008 in Peking zum Beispiel. "Das wäre das Größte", sagt er. Klar, daß er bei den Spielen in Athen im vergangenen Jahr vor dem Fernseher mitgefiebert hat. Und zugleich die Schattenseiten kennenlernte, die bei ausbleibendem Erfolg drohen. "Die Kritik, die unsere Schwimmer einstecken mußten, war aber zum Teil übertrieben. Schließlich ist Rang fünf doch auch etwas, man ist der Fünftbeste der Welt", erklärt er.
Mit der Erwartungshaltung an seine eigenen Leistungen konnte der Berliner bislang gut umgehen: "Ich nehme das kaum war", konzentriert sich der Allrounder lieber auf sich selbst. Und auf sein großes Ziel. "Wenn es so weitergeht, dann bin ich für 2008 optimistisch", sagt Robin Backhaus. Der Schwester sei Dank.
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Berliner Zeitung, 07.07.2005
Zweiter Sieg für Backhaus
Der Berliner Robin Backhaus hat beim Europäischen Olympischen Jugendfestival (EYOF) in Lignano in Italien sein zweites Rennen gewonnen. Nach dem Erfolg mit der 4x-100-Meter-Freistilstaffel siegte der 16-Jährige von der SG Neukölln auch über 400 Meter Freistil in 4:01,24 Minuten. Das Festival geht auf eine Initiative von IOC-Präsident Jacques Rogge zurück und findet jeweils in den ungeraden Jahren zwischen den Olympischen Spielen statt.
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BSV Infos, Juli 2005
Die SG Neukölln hat ein Olympia-Team für Peking 2008 gebildet, dem die Schwimmerinnen und Schwimmer Oliver Wenzel, Dorothea Brandt, Rafed El-Masri, Britta Steffen und Robin Backhaus und die Wasserballer Sascha Pacyna und Christopher Bott angehören. Im Hintergrund Bundesstützpunkttrainer Norbert Warnatzsch. |
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Im Neuköllner Pekingteam: Robin Backhaus
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Swimming World Magazin, 06.07.2005
LIGNANO, Italy, ...The German team won two out of three men’s events. Robin Backhaus was the first to touch the pad in the 400 freestyle, clocking 4:01.24. Maciej Hreniak (Poland) swam like he encountered giant waves, but still managed to finish second, ahead of Nimrod Shapira Bar Or (Israel). ...
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Rudow-Live, Juni 2005
SG Neukölln
In herrlicher Volksfest-Athmosphäre des 9. Sportbadpokales mit 509 Teilnehmern hat die Schwimm-Gemeinschaft Neukölln zum Pfingstwochenende ihr neues "Olympia-Team Peking 2008" präsentiert. Das Team besteht zur Zeit aus fünf SchwimmerInnen und zwei Wasserballern. Einige Haben schon die Olympischen Spiele in Athen miterlebt. Die Zielsetzung der SG Neukölln mit dem Konzept "Olympia-Team Peking 2008" ist, die Sportler |
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auf ihrem Weg nach China finanziell zu unterstützen. Sponsoren wir durch die Unterstüztung des Olympia-Team Peking 2008 das positive Image dieser Leistungssportler übertragen. Neben der Präsentation des Projekts konnten die anwesenden Politiker und Unternehmer die Sportler in einer persönlichen Gesprächsrunde kennenlernen.
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Rudower Panorama, Juni 2005
Schwimmgemeinschaft Neukölln präsentiert Olympia-Team 2008
In herrlicher Volksfest-Atmosphäre des 9. Sportbadpokales mit 509 Teilnehmern hat die Schwimm-Gemeinschaft Neukölln zum Pfingstwochenende ihr neues „Olympia-Team Peking 2008“ präsentiert. Das Team besteht zur Zeit aus fünf SchwimmerInnen und zwei Wasserballern. Einige haben schon die Olympischen Spiele 2004 in Athen mit erlebt. Die Mitglieder des Teams sind: Britta Steffen |
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(Olympische Spiele 2000 und 2004), Dorothea Brandt (Olympische Spiele 2004), Rafed El-Masri (Olympische Spiele 2004), Oliver Wenzel und Robin Backhaus. Die Schwimmer trainieren alle am Olympiastützpunkt bei Norbert Warnatzsch. Die Wasserballer Sascha Pacyna und Christopher Bott spielen in der 1. Bundesligamannschaft der SG Neukölln und gehören beide dem Nationalkader an. Die Zielsetzung der SG Neukölln mit dem Konzept „Olympia-Team Peking 2008“ ist, die Sportler auf ihrem Weg nach China finanziell zu unterstützen. Sponsor wird für die Unterstützung des Olympia-Team Peking 2008 das positive Image dieser Leistungssportler übertragen. Neben der Präsentation des Projekts konnten die anwesenden Politiker und Unternehmer die Sportler in einer persönlichen Gesprächsrunde kennen lernen. |
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Neukölln News, 30.05.2005
Neuköllner Olympia-Team für Peking 2008

Schwimmgemeinschaft stellt Athleten für Qualifizierung vor
Fünf Schwimmer und zwei Wasserballer der Schwimm-Gemeinschaft Neukölln e.V. haben gute Chancen, sich für die nächsten Olympischen Spielen in Peking zu qulifizieren. Schon bei der der letzten Olympiade in Athen 2004 in Athen waren fünf Vereinsmitglieder dabei, unter anderem auch Franziska van Almsick. Mit dabei sein wird auch wieder "Franzis" erster und letzter Trainer, Norbert Warnatzsch. Mit seiner Hilfe holte sie sechsmal Gold bei der EM 2002 in Berlin und zweimal Bronze in Athen. Der Cheftrainer der SG Neukölln ist seit dem 1. Januar diesen Jahres hauptamtlich leitender Stützpunkttrainer in Berlin.
Für das neue Olympia-Team können sich die Schwimmer Britta Steffen (21 Jahre), Rafed El-Masri (22 Jahre), Dorothea Brandt (21 Jahre), Oliver Wenzel (24 Jahre) und der erst 15-jährige Robin Backhaus qualifizieren. Christopher Bott (20 Jahre) und Sascha Pacyna (22 Jahre) sollen für das Team der Wasserballer an den Start gehen.
Die Chancen für eine Teilnahme der Sportler an der nächsten Olympiade stehen nicht schlecht: Britta Steffen schwamm schon zweimal bei Olympischen Spielen als Vorlaufschwimmerin in den Staffel mit. Die Vizeweltmeisterin konnte Franziska van Almsick in der letzten Saison zweimal bei wichtigen Wettkämpfen schlagen. Rafed El-Masri gewann bei den Deutschen Meisterschaften 2004 Silber über 50m Freistil. Auch er nahm schon an den Spielen in Athen teil. Die dritte olympiaerfahrene Teilnehmerin aus dem Team ist Dorothea Brandt. Sie war bereits einmal Deutsche Meisterin über 50m Freistil und schwamm zwei Deutsche Altersklassenrekorde. Oliver Wenzel holte sich 2004 den Deutschen Meistertitel über 100m Lagen. Das jüngste Talent, Robin Backhaus, war schon neunmal Deutscher Jahrgangsmeister und schwamm insgesamt 16 Deutsche Altersklassenrekorde.
Der Wasserballer Christopher Bott nahm 2003 und 2004 an den Junioren-Europameisterschaften teil und erzielte in 51 Junioren-Länderspielen 50 Tore sowie weitere 35 Tore in 41 Bundesligaspielen. Sein Team-Kollege Sascha Pacyna wurde 2001 Deutscher Meister bei den Jugendmeisterschaften und kann bereits auf 146 Bundesligaspiel zurückgreifen.
Bis zum Beginn der Spiele werden die Sportler noch viel Zeit haben, ihre Form zu steigern. Denn: Die Nominierungswettkämpfe finden erst wenige wochen vor der Olympiade statt.
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Berliner Zeitung, 28.05.2005
Nur nicht drängeln
Klaus Weise - Schwimmen ist ein Spiegelbild der Gesellschaft. Herrscht eine Null-Bock-Stimmung im Lande, steht es oft schlecht um die trainingsintensiven Sportarten. Doch es gibt sie, die Ausnahmen zur Regel. Sogar in der rauen Metropole Berlin, die ihren Ruf als nationale Schwimmhochburg eingebüßt hat und der forschen internationalen Entwicklung hinterherkrault. "Das wird sich ändern", sagt Sportdirektor Ralf Beckmann. "Wenn ich da nur an die beiden Backhaus-Kinder denke."
Die Geschwister Backhaus sind so etwas wie die personifizierte Zukunftshoffnung des Hauptstadt-Schwimmsports. Stephanie, 18 Jahre alt und bei der Junioren-EM schon mit Staffel-Gold dekoriert, wurde dieser Tage bei den Deutschen Meisterschaften mit Rang fünf über 200 Meter Freistil für die WM-Staffel in Montreal nominiert. Und Bruder Robin, erst 16, wurde in Berlin zweimal Deutscher Meister des Jahrgangs 1989, zweimal Zweiter und einmal Dritter. Bei den Junioren-EM 2005 darf er noch nicht starten, dazu ist er noch zu jung. Sein Jahreshöhepunkt ist das European Youth Olympic Festival, das europäische Jugend-Olympia-Festival im Juli im italienischen Lignano.
Recht gelassen nahmen die beiden ihre Erfolge, am lautesten freute sich Mutter Renate Backhaus. Die saß mit der Stoppuhr am Beckenrand und war mächtig stolz. Es gibt ja Eltern, die ihre Kinder auf Leistung trimmen, doch dabei vor allem das eigene Ego im Auge haben. Für Renate Backhaus war das nie ein Antrieb. "Die beiden sollen tun und lassen, was sie wollen. Nur rumhängen und zu Hause faul auf der Matte liegen, dafür allerdings habe ich kein Verständnis."
Ziele haben, was unternehmen, sich selbst ausprobieren und die Grenzen erforschen - das lebt Renate Backhaus (48) ihren Kindern vor. Aber auch, dass falscher Ehrgeiz hemmt. "Na klar, die beiden sollen was erreichen. Aber zu allererst muss ihnen die Geschichte Spaß machen, das zählt." Gedrängelt hat Renate Backhaus, die seit 1994 mit den Kindern alleine lebt, die beiden nie. Entdeckt wurden sie bei einer Schulsichtung in Neukölln, danach wollten sie von allein immer weitermachen. "Ich habe gesagt, okay, aber wenn, dann richtig oder gar nicht. Mit halber Kraft, das geht im Leistungssport nicht." Inzwischen besuchen Stephanie und Robin die Seelenbinder-Schule in Hohenschönhausen, eine der vier Berliner Eliteschulen des Sports. Den West-Ost-Transfer, der Stephanie zu Norbert Warnatzsch geführt hat, dem früheren Trainer von Franziska van Almsick, findet Renate Backhaus gut. "Dort haben sie die besten Bedingungen, dort können sie aus ihrem Talent etwas machen - wenn sie es wollen."
Renate Backhaus weiß, wovon sie spricht. Als Schwimmerin brachte sie es bis zur Berliner Meisterin und gewann diverse Nachwuchstitel. Immer für die SG Neukölln, bei der sie heute Vizepräsidentin und Cheftrainerin ist. Sie ist ehrgeizig, hütet sich aber davor, ihre Ambitionen zeitverschoben auf ihre Kinder zu übertragen. Sie staunt eher über deren Elan. "Beide klotzen voll ran, ohne dass ich schieben muss", sagt sie und ihre Augen strahlen.
Wenn andere aus dem auf Medaillen und Resultate orientierten Spitzensport sagen, bisher hätten die beiden noch gar nichts gewonnen, dann setzt sich Renate Backhaus zur Wehr. "Das ist ausgemachter Unsinn. Im Sport übt man Sozialverhalten, wie nirgendwo anders sonst. Ist das nicht ein großartiger Gewinn?" Stephanie und Robin haben darüber noch nicht nachgedacht. "Mal sehen, was kommt", sagt der 16-Jährige und schaut die Mama fragend an. Die umarmt ihn und die Augenwinkel werden ein bisschen feucht. "Keine Angst, wir packen das schon", sagt sie und jeder, der dabei ist, weiß, sie hat Recht. So oder so.
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Berliner Kurier, 27.05.2005
... Warnatzsch, seit Januar als Olympiastützpunkttrainer Chef des Berliner Olympia-Teams 2008: "Insgesamt waren die Leistungen im nacholympischen Jahr ansprechend. Ein Weltrekord, zwei deutsche Rekorde, da geht was. Wir müssen aber auch Zugeständnisse machen. Viele Olympiastarter haben sich nach Athen auf ihr Studium oder die Ausbildung konzentriert. Sie kommen im nächsten Jahr wieder."
Die Gewissheit für den Leistungsschub nimmt Warnatzsch aus dem Nachwuchs. "Die jungen Wilden haben ihre Sache ordentlich gemacht. Wir haben sieben Starter bei der Junioren-EM und Sophie Dietrich darf sogar bei der WM ran."
Die 16-Jährige löste ihr WM-Ticket für Montreal als Vierte über 200 m Freistil, der einstigen Paradestrecke von Franziska van Almsick. Berlins weitere Kanada-Fahrer sind Oliver Wenzel und Stephanie Backhaus.
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Sportbild, 26.05.2005
..."Ein Superrennen", sagte Rupprath nach seinem Befreiungsschlag über 50 m Schmetterling, "mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Die Konkurrenz war extrem stark." Der Zweitplatzierte Oliver Wenzel löste in 23,88 Sekunden ebenfalls das WM-Ticket. Auch Annika Mehlhorn darf nach 59,31 Sekunden als Siegerin über 100 m Schmetterling nach Kanada. Die Baunatalerin hat bereits die 200 m gewonnen. Titelverteidigerin Franziska van Almsick hat ihre Karriere beendet. ...
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Berliner Abendblatt, 25.05.2005
SG Neukölln lädt zum Tag der offenen Tür
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Neukölln. In herrlicher Volksfest-Atmosphäre stellte die Schwimm-Gemeinschaft Neukölln ihr "Olympia-Team Peking 2008" vor. Am Sonnabend kann man den Sportlern beim Tag der offenen Tür im Sportbad Britz begegnen.
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Die Schwimmer Britta Steffen, Dorothea Brandt, Rafed El-Masri, Oliver Wenzel und Robin Backhaus zählen zu den Sportlern der SG Neukölln, die Chancen auf die Olympischen Spiele 2008 in Peking haben.
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Das Olympia-Team besteht aus fünf Schwimmern und zwei Wasserballern, die teilweise auch schon die Spiele in Athen erlebt haben. Mit dabei sind die Schwimmer Britta Steffen, Dorothea Brandt, Rafed El-Masri, Oliver Wenzel und Robin Backhaus. Sie werden von ihrem Tariner Norbert Warnatzsch begleitet, hinzu kommen die Wasserballer Sascha Pacyna und Christopher Bott. Die zum "Olympia-Team Peking 2008" zählenden Sportler werden auf dem Weg nach China finanziell unterstützt, und die Sponsoren können das positive Image der Leitungssportler nutzen.
Doch der größte Schwimmverein der Stadt kümmert sich nicht nur um den Spitzen-, sondern auch um den Breitensport, und so lädt die Schwimm-Gemeinschaft Neukölln am Sonnabend, 28. Mai, ab 11 Uhr zu einem Tag der offen Tür in das Sportbad Britz ein. Unter dem Motto "Bewegung im und am Wasser für Junggebliebene" kann man die Kursangebote der Breiten- und Gesundheitssportabteilung kennen lernen und Kinder und Eltern können das beheizte Freibad beim Anbaden unter die Lupe nehmen.
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Berliner Morgenpost, 24.05.2005
Berliner siegt und startet bei der WM für Syrien
Über 50 Meter Freistil siegte gestern Rafed El-Masri von der SG Neukölln. Betreut wird er von Norbert Warnatzsch, dem früheren Trainer von Franziska van Almsick. Im vergangenen Jahr noch Vizemeister hat er sich jetzt zum schnellsten Mann Deutschlands gekürt, verwies in 22,61 Sekunden Titelverteidiger Carsten Dehmlow (22,69) auf Rang zwei. "Ich hatte noch eine Rechnung zu begleichen", sagte der 22jährige. Bei der WM wird er noch für Syrien starten, dem Land aus dem seine Eltern vor 35 Jahren nach Deutschland kamen. Der Student, der leicht erkältet ins Rennen gegangen war, soll ab der kommenden Kurzbahn-Saison für den DSV starten.
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B.Z., 24.05.2005
... Im "Rennen 1 nach Franzi" über 200 m Freistil kam die Berlinerin Sophie Dietrich (Aqua/ 2:01,42) auf Rang 4, vor Stephanie Backhaus (SGN/ 2:01,47). Den Titel holte Petra Dallmann (Heidelberg/ 2:00,95). Doch leer ging Berlin nicht aus: Oliver Wenzel (SGN/ 2:03,55) holte Silber über 200 m Lagen. Es siegte Dominique Lendjel (Sindelfingen/ 2:02,61).
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Berliner Kurier, 24.05.2005
Bisschen älter, aber sooo oho!
Matthias Fritzsche - "Normal werden wir Alten durch die Jungen verdrängt. Das ist bei uns derzeit aber nicht so", analysiert Franziska van Almsick das deutsche Schwimmen. Ein Volltreffer am dritten Tag der Meisterschaften.
Jana Henke (33/Potsdam) kraulte die 400 m in Abwesenheit der pausierenden Weltmeisterin Hannah Stockbauer am schnellsten. Mark Warnecke gewann mit 35 Jahren die 100 m Brust. Den ersten Titel für Berlin schwamm Rafed El Masri (Neukölln) im Freistil-Sprint ein. Der Schützling von Franzi-Coach Norbert Warnatzsch startet bei der WM noch für Syrien, will ab Herbst für Deutschland schwimmen.
Während die Meister feierten, trauerten die Trainer. Allen voran Ralf Beckmann. "So eine wie Franzi werden wir so schnell nicht wieder haben", stellt sich der Chefcoach auf kleine Brötchen ein. Geradezu Folter werden so die heutigen 200 m Freistil. Franzis Paradestrecke.
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Sportbild, 23.05.2005
... Über 50 m Freistil schwamm der Berliner Rafed El-Masri zu seinem ersten deutschen Meistertitel. In 22,61 Sekunden verwies er Titelverteidiger Carsten Dehmlow aus Hamburg um 8/100 auf Platz zwei, verpasste aber die WM-Qualifikation. Der 22 Jahre alte Syrer, in Clausthal-Zellerfeld geboren, könnte laut Beckmann künftig die deutsche Nationalmannschaft verstärken. Er besitzt auch die deutsche Staatsbürgerschaft. ...
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Sportinformationsdienst, 11.05.2005
El-Masri - syrischer Sprinter bald für Deutschland ?
Berlin (schwimm-press) Ein Syrer könnte in Zukunft die Schwimmer des DSV verstärken. Laut DSVSportdirektor Ralf Beckmann ist ein Startrechtwechsel für den 22-jährigen Rafed El-Masri angedacht. El-Masri ist in Clausthal-Zellerfeld geboren, besitzt die syrische wie die deutsche Staatsangehörigkeit und trainiert bei der SG Neukölln Berlin unter Norbert Warnatzsch. Im vergangenen Jahr war er bereits Deutscher Vize-Meister hinter Carsten Dehmlow (Hamburg) über 50 m Freistil. Bei den Olympischen Spielen in Athen ging er im Vorjahr noch für Syrien an den Start, wurde dort 18. in den Vorläufen. Auch bei der WM im Juli in Montreal könnte Syrien El-Masri noch einmal melden. Beckmann zieht einen möglichen Start für den DSV ab der kommenden Kurzbahn-Saison in Betracht. Mit 22,37 und 22,44 Sekunden hat El-Masri in dieser Saison bereits zweimal auf der Langbahn an dem Uralt-Rekord von Nils Rudolph (22,33) aus dem Jahr 1991 „gekratzt“. Für die Deutschen Meisterschaften ab der kommenden Woche (21. bis 26. Mai) in Berlin gilt der Lokalmatador über 50 m Freistil als einer der Top-Favoriten - ein neuer Deutscher Rekord inklusive…?
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Neue Osnabrücker Zeitung, 11.05.2005
... Als Vorlaufschnellster über 50 m Freistil setzte Marco di Carli auch seine Duftmarke für die deutschen Titelkämpfe in zwei Wochen an gleicher Stelle. Mit 22,82 Sekunden stellte Marco einen neuen Bezirksrekord auf und positionierte sich auf Platz zwei der deutschen Bestenliste hinter dem 23-jährigen syrischen Olympiateilnehmer Rafed El-Masri (SG Neukölln Berlin), der sich hier den Titel in guten 22,37 Sekunden holte. ...
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Berliner Morgenpost, 11.05.2005
Meistertitel für Neuköllner
Bei den Norddeutschen Jahrgangsmeisterschaften der Schwimmer, die am vergangenen Wochenende in Berlin stattfanden, konnten sich Robin Backhaus und Isabell Tschirch jeweils fünf Titel sichern. Stefanie Backhaus und Nele Hofmann erkämpften sich jeweils drei Siege. Im Jugendmehrkampf kam Lena Stiefvatter (alle SG Neukölln) auf einen zweiten Platz.
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Die Tageszeitung, 2.5.2005
Im langen Schatten von Spandau - Team der Woche: Die Wasserballer von der SG Neukölln sind erstklassig und haben nur knapp die Play-Offs verpasst
Andreas Rüttenauer - "Nein, der hat schon am Montag abgesagt, der hat am Wochenende sein Kind", sagt der bullige Kerl kurz vor dem Anschwimmen zur zweiten Hälfte auf die Frage eines Teamkollegen. "Ach so", antwortet dieser. Keine halbe Minute später ist der Ball im Spiel. Es ist Samstagnachmittag, und die private Unterhaltung wurde während der Partie der SG Neukölln gegen Blau-Weiß Bochum in der Deutschen Wasserballliga im großen Becken der Schwimmhalle Schöneberg geführt. Es war ein durchaus normales Spiel auf - trotz der Absage - ordentlichem Niveau.
Mit dem 13:8-Sieg haben die Berliner ihren siebten Tabellenplatz gefestigt. Ein undankbarer Platz: Wären die Neuköllner auf Platz sechs gekommen, hätten sie sich für die Playoffs qualifiziert. So spielen sie in der Abstiegsrunde. Da sie die Punkte aus der Hauptrunde mitnehmen dürfen, besteht kaum Gefahr, in die zweite Liga abzurutschen.
"Dann versuchen wir es nächste Saison wieder", meint Pressesprecherin Silke Noack nach dem Sieg ihrer Mannschaft. Die Playoffs zu erreichen - so wird das Ziel auch in der nächsten Saison lauten. Nur so wird es die SG schaffen, genügend Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu erregen, um als Alternative zum großen SV Spandau 04 wahrgenommen zu werden.
Der Serienmeister hat in diesem Jahr die Liga noch mehr dominiert als in den Jahren zuvor. "Wir hassen uns nicht", meint Silke Noack auf den übermächtigen Konkurrenten angesprochen. Sie spricht von einem guten Nebeneinander. Klar, die besten Neuköllner Spieler wechseln, wenn sie ein Angebot haben, nach Spandau. Auch weil die Spieler dort so etwas wie Halbprofis seien, während in Neukölln reiner Amateursport betrieben wird. Dann muss sich die Sprecherin doch ein wenig ärgern. Die Schwimmhalle Schöneberg ist vollständig mit überdimensionalen Porträts der Spieler von Spandau 04 ausstaffiert. Hätte am Samstag zufällig jemand einen Blick in die Halle geworfen, nichts hätte darauf hingewiesen, dass die SG Neukölln hier ein Heimspiel austrägt.
Überhaupt wirkte die Halle wenig einladend, auch der Imbiss war schon geschlossen. "Um drei Uhr ist Schluss", kommentiert Noack die heruntergelassenen Rollläden am Kiosk, "das ist so bei den Bäderbetrieben." Dennoch werden die Neuköllner unverzagt weiterarbeiten. Die SG, in der hauptsächlich Schwimmer organisiert sind, ist mit 4.700 Mitgliedern einer der größten Vereine Berlins. Immer wieder gelingt es, Sportler für Olympia hervorzubringen: In zwei Wochen wird im Sportbad Britz das Projekt "Team Peking 2008" vorgestellt. Sechs Schwimmer und zwei Wasserballer sollen Sponsoren vorgestellt werden, damit diese sie speziell fördern können. Sollten sich die Juniorennationalspieler Christoffer Bott und Sascha Pacyna, die Wasserballer im "Team Peking 2008", allerdings tatsächlich wie gehabt entwickeln, dann kann es gut sein, dass sie schon bald für Spandau 04 spielen.

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